Von den ‚stummen Dingen’ – Heryun Kim

 

Glücklich – wer überm Leben schwebt und ohne Mühe

Den Blumen zuhört und den stummen Dingen!                           

Charles Baudelaire

 

Am Ende jenes Gedichtes aus den ‚Blumen des Bösen’ entdeckt Charles Baudelaire in der Fähigkeit, den ‚stummen Dingen’ zu lauschen, die größtmögliche ‚Erhebung’ über die alltägliche Trübsal des menschlichen Daseins. Auch die Malerin Heryun Kim weiß um die geheimnisvolle Kraft jener Dinge, die ohne Worte und Stimme sind.

 

Aus dem Dunkel des Grundes formieren sich in ihren Bildern zart und behutsam Blumen, Früchte und blattartiges Gewächs. Offenkundig handelt es sich dabei um Dinge, die der Natur zugehören. Versucht man nun aber, die Motive exakt zu benennen, gelangt der nach Begriffen ringende Betrachter recht bald an eine Grenze. In lucid, Abb. xxx droht eine gewaltige Frucht mit feinem Stängel und schlanken, leicht geknickten Blättern das große quadratische Format nach allen Seiten hin zu sprengen. Der rundliche Fruchtkörper ist dabei in der Weise Cézannes durch feine farbige Pläne modelliert, die von pastellenen Violetttönen über braun-orangefarbige Passagen zu cremigen Weiß und Rosa reichen. Durch den Kontrast zu dem dunkelfarbigen Grund und die weiße Kontur beginnt der farbige Körper zu leuchten. Doch die sorgfältige Auffassung von Plastizität und Details vermag dem Betrachter keinen Aufschluss darüber zu geben, um welche Frucht es sich handelt. Ob Apfel, Quitte oder asiatische Dattelpflaume … es scheint ganz einerlei.

 

Ebenso verweigern sich die Bildgestalten auf kindhearted fruits, Abb. xxx einer eindeutigen Zuschreibung. In einem riesigen Panorama nehmen sechs rundliche Früchte jeweils ein hochformatiges, enges Kompartiment ein und fügen sich zu einer taumelnd-schwebenden Reihe. Hier fällt das Schwarz des Bildgrundes noch stärker ins Gewicht, weil es mehr als zwei Drittel des gesamten Formats ausmacht. In breiten und bewusst fahrigen Zügen streicht Heryun Kim das Schwarz auf die Leinwand und lässt es zwischen dicht aufgespachtelten, flacheren und matter wirkenden Zonen oszillieren. Das Schwarz wird zu lebendigen Masse, aus der heraus die Dinge hervorgehen und ihre eigenartige Präsenz entfalten. Manchmal zaghaft und mühsam, zuweilen auch kräftig und grell nehmen die Früchte im Glanz der Farben Gestalt an. Heryun Kim selbst hat in diesem Zusammenhang auf den biblischen Schöpfungsbericht Bezug genommen, demzufolge Gott alles Leben auf der Erde aus dem Dunkel geschaffen hat. „Die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe“, heißt es dort (Gen. 1,2). Die Dinge bedürfen des schwarzen Grundes auf eine existenzielle Weise; er ist der tragende Halt, ohne den sie nicht sein könnten.

 

Die Früchte, die Heryun Kim auf der Leinwand erscheinen lässt, bergen vielfältige Assoziationen. Zugleich eröffnet das sie umfangende Schwarz eine seltsame Paradoxie: Einerseits ermöglicht es erst das sanfte Schimmern der Früchte, andererseits lastet es durch seine dunkle Fülle gedankenschwer auf der Imagination des Betrachters. Auch die Malerei des Barock hat ‚schwarze’ Bilder hervorgebracht, in denen die Dinge ihre Materialität aus dem Dunkel heraus entwickeln. In dieser Epoche, in der die Menschen in Europa durch lange Kriege und furchtbare Epidemien tagtäglich mit dem Tod konfrontiert wurden, haben die Maler dem Bewusstsein über die Vergänglichkeit des Lebens in unterschiedlichen Motiven und Symbolen Ausdruck verliehen. Die vanitas konnte ihre Gegenwart ganz unvermittelt in Knochenmännern, Schädeln oder der verrinnenden Zeit einer Sanduhr bezeugen. Memento mori – bedenke, dass du sterblich bist, war die Parole, welche es als moralische Weisung zu versinnbildlichen galt. So arrangierte man ‚leblose’ Dinge zu prächtigen Stilleben: Erlegte Tierkadaver wurden als Jagdtrophäen neben Obst und erlesenen Speisen unmittelbar auf dem blanken Tischtuch oder auf kostbarem Geschirr dargeboten. Gelegentlich machte eine kaum sichtbare Fliege auf den empfindlichen Moment des Übergangs von Überreife zu Fäulnis aufmerksam. Derartige Bilder treten an den Zusammenhang von Leben und Sterben ganz buchstäblich heran. Die Dinge werden naturgetreu wiedergegeben und mit einer ganz bestimmten Bedeutung belegt.

 

Auch Heryun Kims Bilder tragen die Spannweite von Werden und Vergehen in sich. Umso bemerkenswerter ist, dass sie dabei gänzlich auf symbolische Codierungen verzichten. moongarden, Abb. xxx zeigt eine seltsam geformte Frucht, welche die Rundungen ihres Volumens den Ecken des quadratischen Formats anzugleichen trachtet. Während allenthalben das Schwarz des Bildgrundes durch den beige-orange-farbenen Körper bricht, geht die Kontur auf der rechten Seite diffus in das Dunkel über. All dies bewirkt, dass die Frucht trotz ihres beträchtlichen Ausmaßes zerbrechlich erscheint. Sie ist ganz und gar gegenwärtig, obliegt jedoch im gleichen Moment der Gefahr zu verschwinden. Hier wird die vanitas nicht motivisch zur Schau gestellt, sondern als ephemerer und inniger Charakter der Bildgestalten hervorgebracht. Heryun Kim versammelt keine ‚leblosen’ Gegenstände, sondern schafft bildliche Wesen, die aus dem Dunkel des Schwarz’ im meisterlichen Zusammenspiel von Farben und Formen zaghaft und leise von Leben und Sterben berichten.

 

Neben Früchten sind es vor allem Blumen, die Heryun Kim auf der Leinwand in tragische Figurationen verwandelt. Auch hierbei handelt es sich um wahrhaft ‚stumme Dinge’, die Baudelaires Sehnsucht nach schweigsamer Mitteilung zutiefst genügen. Die Fülle von Werden und Vergehen tritt nun aus dem schwarzen Grund durch die spezifische Struktur der Blumen und Blüten in Erscheinung. Gewidmet ist jene Blumenserie der koreanischen Schriftstellerin Park Kyongni, die durch ihre umfangreiche Familiensaga ‚Toji’ Berühmtheit erlangte und erst kürzlich im hohen Alter verstarb. Die Ahnung von Tod und Sterben klingt durch diese inhaltliche Note deutlich an. Doch bemüht Heryun Kim hier alles andere als die flache motivische Symbolik eines floralen Grabschmucks. In goodbye (park kyongni 08-14), Abb. xxx erwachsen aus breit und horizontal aufgestrichenem Schwarz die palmenartig ineinander geschachtelten Blätter einer Blütenkrone, welche ihren Glanz allein aus den zarten gelben Lineaturen entfaltet. Von den beiden oberen und der rechten unteren Ecke versuchen drei hellfarbige gestische Elemente die Blüte im Bild zu halten, da sie ohne Stützen im unheilvollen Schwarz zu versinken droht. Heryun Kim ermalt für Park Kyongni eine Blume, welche der Hoffnungslosigkeit des tödlichen Vergessens trotzt und nicht aufhört, immer wieder von Neuem zu erblühen.

 

Auf magische Weise gelingt es Heryun Kim in ihren Bildern, die ‚stummen Dinge’ beredt zu machen. So darf sich der Betrachter glücklich schätzen, erfährt er doch hier die erhebende Befähigung, ihnen zu lauschen – ganz so, wie es sich Baudelaire in den letzten Zeilen seines Gedichtes ‚Élévation’ gewünscht hat.

 

Katrin Dillkofer


-2008 ausstellungskatalog von Kunsthalle Dresden




On Voiceless Things


Katrin Dillkofer | Art History

 

Happy is he...

– Who hovers over life and effortlessly understands

The language of flowers and voiceless things!

Charles Baudelaire

 

At the end of a certain poem among the The Flowers of Evil, through the ability to understand the language of flowers and voice-less things, Charles Baudelaire discovers how to achieve the greatest possible elevation, upwards and away from the daily miseries of human life. Clearly, the painter Heryun Kim has also become aware of the mysterious vitality transmitted by those things lacking speech and without voice.

 

From the darkness of her painting ground, wary and tender flowers, fruits and leaf-like vegetational form semerge. That these belong to nature is evident. In attempting to actually name the motifs, however, beholders are left flailing for words and are quickly forced to acknowledge having reached a limit. In LUCID, a gargantuan species of fruit with a delicate stem and lightly buckling skinny leaves threatens to thrust apart the large square format in which it resides from every side. At the same time, through the

fine colorful modeling of the planes, the rotund fruit-form is fashioned much in the manner of Cézanne, moving from pastel violet tones through brownish orange passages and into creamy whites and pinks. Through the contrast created by the dark colored ground and white contours, the color-filled figure begins to vibrate with radiance and luminosity. The careful conception of plasticity and detail, however, insistently abstain from providing any indication as to which kind of fruit may be at hand. Whether apple,

quince, or persimmon... this seems to be of no importance whatsoever.

 

In much the same way, the painted forms in KINDHEARTED FRUITS refuse any definitive allocation. In a giant panorama, six roundish pieces of fruit each occupy a narrow rectangular compartment, conforming to the ranks of a staggering and hovering row. The blackness of the image ground is even more prominent here, as it now takes up two-thirds of the format. Heryun Kim applies the black paint onto the

canvas in wide, confident, and agitated strokes, allowing it to oscillate across thickly spackled, now flatly, now mattly appearing texture zones. The black becomes a lively mass from which the objects emerge and proceed to unfold their singular presence. At times tentative and arduous, but then powerful and glaring, the fruits take on their forms within the brilliancy of color. The artist herself has already made references

within this context to the biblical account of creation, according to which God created all life on Earth from out of the darkness. As reported in Genesis 1:2, ...the Earth was formless and empty, darkness was over the surface of the deep, and the Spirit of God was hovering over the waters. The things themselves require the darkness of the ground in an existential way; it is the supporting foothold, without which they

could not be.

 

The fruits appearing on Kims canvases conceal a whole row of manifold associations. Likewise, the blackness surrounding them establishes a peculiar paradox: on the one hand, it facilitates the silky shimmering of the fruits; on the other, with its abundance of darkness, it weighs down heavily upon the imagination of the beholder. This principle was not at all unfamiliar to the painters of the Baroque era, with its black images, in which all things were materialized from out of the darkness. In a time plagued

by long wars and terrible epidemics, in which the people of Europe were confronted with death on a daily basis, painters gave expression to the transience of life using an aggregation of motifs and symbols. The vanitas so aptly bore witness to its times through its altogether impetuous inclusion of skeletons, skulls and the passing of time as recorded by the running sand of the hourglass. Memento mori  be mindful

of your mortality  was the slogan, deemed worthy as a moral directive for typification.

 

It was much to that end that lifeless things were arranged in creating magnificent still lifes: slain animal cadavers were placed as hunting trophies alongside fruits and exquisite edibles placed directly upon stark white tablecloths or presented upon precious plates or costly china. From time to time, a hardly visible fly would serve to indicate the sensitive moment of transition between overripeness and putrefaction.

Pictures such as these approach the connectedness between life and death in a strikingly literal manner. The objects depicted are reproduced faithfully and are allocated a definitive symbolic meaning.

 

Heryun Kims pictures do not fail to bear a similar spectrum of coming and ceasing to be. It is, therefore, that much more extraordinary that they abdicate entirely from symbolic encoding. MOONGARDEN depicts a strangely deformed fruit object which, with the roundness of its volume, strives to converge with the corners of its squared format. Whereas the blackness of the image ground is unremitting in its penetration of the beige-orange figure, the contour on the right dissolves diffusely into the darkness. This all lends a certain fragility to the fruit form, despite its impressive massiveness.

Though immediately and absolutely present, the danger of sudden disappearance is imminent. In this case, the vanitas is not showcased in motifs but more begotten as the profound and ephemeral character of the images objects themselves. Kim has not collected any lifeless figures but instead achieved visual entities which, from out of the blackness, timidly and quietly give testimony to the chronicles of life and death.

 

Along with fruits, it is above all flowers which Kim transforms into in tragic figurations upon her canvases. Here as well, we are confronted with truly voiceless things, which satisfy Baudilaires longing for silent communication to excess. The abundance of coming and ceasing to be is now manifested from out of the blackened ground, emerging in the specific structure of flowers and blossoms. These comprise a floral series produced in homage to the Korean writer Park Kyongni, who gained a great deal

of notoriety thanks to her extensive family saga The Land and who, at old age, has recently passed away. The notions of death and mortality resonate strongly through this contextual note. Kim, however, strives toward everything other than any flat motif-based symbolism of floral grave dressing. In GOODBYE PARK KYONGNI, the palm-like folding and furling leaves of a blossoming bud grow from among the wide horizontally and thickly applied black, their brilliancy unrolling from out of the tender yellow contours alone. From both of the upper corners and the lower right one, three light colored gestural elements attempt to hold the blossom inside the picture because it, without their support, would inevitably sink into the depths of the ominous blackness. Kim has painted a flower for Park Kyongni which spite-fully defies the hopelessness of fatal forgetfulness and perseveres in repeatedly blooming anew.

 

In a magical way, Heryun Kim has succeeded with her pictures in making voiceless things eloquent. Beholders of her work can therefore safely judge themselves to be truly happy, as they will have obtained the elevating faculty of being able to understand  entirely in the manner that Baudelaire so desired in the last lines of his poem Elevation.

 

-2008 exhibition catalogue of Kunsthalle Dresden




|침묵하는것들

 

카트린 딜코퍼 | 미술사

 

삶을 유랑하며 꽃과 같은 침묵하는 것들의 언어를

자연스럽게 터득할 수 있는 사람은 진정으로 행복하다!

-샤를 보들레르Charles Baudelaire

 

프랑스 시인 샤를 보들레르Charles Baudelaire는 그의 시집 악의 꽃The Flowers of Evil에 수록되어 있는 시 하단부에서 “꽃과 같은 침묵하는 것들의 언어”를 터득할 수 있다면 인간은 삶의 고통으로부터 벗어나 초월할 수 있다고 말했다. 화가 김혜련은 이렇게 무언의 사물을 통해 전이될 수 있는 신비로운 생명력에 대해 인식해 왔다.

             작품의 어두운 배경 위에 섬세하고 부드러운 꽃, 과일, 나뭇잎이 나타난다. 이 모든 것들이 자연에 귀속된다는 것은 자명하다. 그러나 막상 주제가 무엇인지를 말로 표현하고자 할 때 적절한 단어를 찾기 힘들어 관람객들은 이내 한계에 봉착하고 만다. 작품 ‘빛나는Lucid’에는 섬세한 줄기와 살짝 구부러져 있는 메마른 이파리가 붙어 있는 대형 과일이 주변의 커다란 정사각형 화면을 파고들고 있다. 동시에 세련되고 다양한 구성의 평면이 파스텔토의 보라색에서 갈색 계열의 주황색으로, 그리고 다시 은은한 흰색과 분홍색으로 변화하면서 세잔Cézanne 스타일의 형태와 흡사하게 펼쳐지고 있다. 색을 머금은 과일은 검은 밑바탕과 하얀 윤곽선의 대조를 통해 더욱 광채를 발하게 된다. 탄력성과 디테일을 살렸음에도 불구하고 어떤 종류의 과일이지에 대한 직접적인 암시는 회피하고 있다. 사과, 모과, 혹은 감, 어떤 종류인지는 전혀 중요하지 않아 보인다.

이와 매우 유사하게 친절한Kindhearted Fruits’에서도 채색되어 있는 과일은 어떠한 분류에 한정되기를 거부한다. 이 거대한 파노라마에서 여섯 개의 둥그스름한 과일들은 각각 좁은 직사각형 화면을 차지하며 동요하는 선들과 조화를 이루고 있다. 이 때 검은 배경은 전체화면의 2/3를 차지하여 더욱 두드러져 보인다. 두텁게 채색된 캔스의 질감 위로 굵고 대담한 획의 검은 선들이 그어졌다. 이 선들은 경쾌한 덩어리가 되어 사물로 변하고 이로부터 그 존재를 펼치게 된다. 때로는 소박하고 모호하다가도 강렬하고 화려하게 변모하는 과일들이 색채의 찬란함 속에서 그 형태를 취하고 있다. 작가 자신도 이러한 문맥 하에서 창조에 대한 성서의 구절을 언급한 바 있다. 즉, 신이 어둠으로부터 모든 만물을 창조했다는 것이다. 창세기 1 2절에 따르면, “땅이 혼돈하고 공허하며 흑암이 깊음 위에 있고 하나님의 영은 수면 위에 운행하시니라.” 만물 자체는 존재론적으로 땅의 흑암이 필요하다.  이는 존재하기 위한 필연적 원천을 의미한다.

김혜련의 작품에서 등장하는 과일은 다양한 함축적 의미를 내포하고 있다. 과일을 둘러싼 검정색 배경이 한편으로는 과일의 부드러운 빛을 강조해 주는가 하면다른 한편으로는 보는 이의 상상력을 무겁게 짓누르는 기묘한 역설을 보여주고 있다. 그런데 어둠 속에서부터 모든 만물이 잉태한다는 논리는 바로크시대 화가들에게 익숙한 것이었다. 오랜 전쟁과 끔찍한 전염병으로 유럽에서 죽음이 만연했던 시대에 수많은 모티브와 상징을 통해 화가들은 삶의 무상함을 표현했다. ‘인생무상은 모래시계의 흘러내리는 모래나 해골 또는 시간흐름에 대한 묘사를 통해 드러났었다. 죽음의 경고가 슬로건으로 내세워졌고 상징을 위한 윤리적 지령으로 여겨졌다. “생명 없는 물체들을 통한 화려한 정물화가 창조된 것은 이러한 의도에서였다. 예를 들어, 사냥 기념물인 동물사체를 눈부시도록 하얀 테이블보나 고급접시 도자기 위의 과일 및 음식과 함께 놓아 대조를 이룬다. 때로는 과일이 지나치게 익어서 거의 부패 상태로 변화하고 있다는 것을 암시하 위해 파리 한 마리가 등장하기도 했다. 이러한 그림들은 생명과 죽음이 엄밀하게 연결되어 있다는 것을 시사한다. 충실하게 재구성된 정물은 일정한 상징적 의미를 지니게 된다.

작가 김혜련의 작품은 왔다 사라지는, 존재와 비 존재의 순환을 품고 있다. 이때 상징적 암호체계를 완전히 탈피해 있다는 점은 매우 특이하다. ‘달의 정원Moon Graden은 둥근 과일이 네모난 모서리 부분과 융합되려는 기형적인 형태를 보여주고 있다. 검은 배경이 애써 베이지 오렌지색의 사물을 관통하려는 반면, 오른쪽의 윤곽선은 어둠 속에 녹아지려는 듯 보인다. 이로 인해 과일은 그 육중함에도 불구하고 형태가 희미해진다. 지금은 절대적으로 존재하지만 갑자기 자취를 감출 수 있는 위험이 도사리고 있는 것이다. 인생무상이 주된 테마는 아니지만 이러한 이미지 대상 자체의 심원하고 덧없는 특성으로 인해 허무함을 느낄

수 있게 해주는 것이다. “생명 없는 정물 대신 작가는 삶과 죽음의 순환을 묵묵히 보여주는 시각적인 존재인 과일을 어둠으로부터 형상화시켰다.

과일과 함께 다루어지는 또 하나의 소재는 꽃이다. 작가는 작품 속에서 꽃을 비극적인 형태로 변모시킨다. 여기서도 진정으로 침묵하는 것들에 직면하게 되는데, 이는 보들레르가 열망했던, 극단적인 무언의 커뮤니케이션을 가능케 한다. 존재와 비 존재는 이제 어두운 바탕 위에 충만하며, 꽃이라는 구체적인 형태로 그 모습을 드러낸다. 이는 최근 고인이 되신 대하소설토지 저자인 박경리 선생을 추모하기 위해 제작한 꽃시리즈를 구성하고 있다. 죽음과 운명이라는 개념은 이러한 문맥 하에서 메아리처럼 울려 퍼진다. 그러나 작가는 단순히 상징성의 모티브로 꽃을 그리는 것 이상의 것을 추구하고자 했다. 작품 Goodbye 박경리 에서는 꽃 봉우리에서 새싹이 손을 펼쳤다 오므리듯이 수평으로 굵게 칠해진 검정색 바탕 위에 피어나고 있고, 잎들은 은은한 노란 윤곽선 효과로 인해 더욱 빛을 발하고 있다. 상단 양측 모서리와 하단 우측 모서리에서 세가지 밝은 색상의 동적 요소가 추가되어 꽃을 화면안에 담게 한다. 그렇지 않으면 자칫 어두운 암흑의 수렁으로 빠질 수밖에 없기 때문이다. 작가는 박경리 선생을 기리기 위해 치명적일 정도로 절망적인 망각에 도전하며 계속해서 다시 피어나는 꽃 한 송이를 그린 것이다.

 

작가 김혜련은 마법을 부리듯 자신의 작품 속에서 침묵하는 것들을 탁월하게 표현해 내었다. 보들레르가 자신의 시 상승Elevation 의 마지막 구절에서 간절히 갈망했듯이그렇게 이제 관람객들은 작품을 이해할 수 있어 짜릿한 행복감을 느끼게 될 것이다.


-2008 드레스덴 쿤스트할레 개인전 도록


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